Ballschule

Die Ballschule des VfL Pfullingen wurde im Februar 2014 gegründet. Sie sieht ihre Hauptaufgabe in der Vermittlung spielübergreifender Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Ball und der Förderung der sozialen Einbindung von Kindern in Sport- und Spielgruppen. Die Organisation und Durchführung von Ballschulkursen (Miniballschule) in Kooperation mit der Ballschule Heidelberg e.V. dienen in erster Linie diesem Zweck.

Daneben veranstaltet die Ballschule des VfL Pfullingen auch Sportcamps. Aktuell steht das 6. Sommerfußballcamp in der vorletzten Woche der Sommerferien auf dem Programm. Informationen sind im Reiter Sportcamps, der Anmeldeflyer im Reiter Downloads auf dieser Seite weiter unten zu finden.

Organisatorisch ist die Ballschule unter dem Dach des VfL Pfullingen 1862 e.V. angesiedelt. Träger der Ballschule ist somit der Gesamtverein.Seit März 2014 ist der VfL Pfullingen – als einziger Verein im Landkreis Reutlingen übrigens – offizieller Kooperationspartner der Ballschule Heidelberg.

Nachfolgend finden Sie Informationen zur Ballschule Heidelberg, zu unserem Angebot der Miniballschule und Möglichkeiten der Anmeldung und Teilnahme.

 

Ballschul-Team

 

 Das Ballschulteam besteht momentan aus vier zertifizierten Kursleitern, die die notwendigen Lehrgänge im Ausbildungssystem der Ballschule Heidelberg absolviert haben. Diese sind der Grundlagenkurs ABC des Spielens sowie die Aus- und Fortbildung Kindergarten-Ballschule. Somit haben sie die idealen Voraussetzungen für die Leitung der Ballschulkurse.Darüber hinaus kümmert sich ein Koordinationsteam um die Verwaltung, sportliche Koordination und die strategische Planung der Ballschule.Für Fragen rund um die Ballschule steht die Geschäftsstelle des VfL gerne zur Verfügung.

Team Zum Vergrößern klicken.

Ballschule Heidelberg

Ballschule Heidelberg

 

Die Ballschule Heidelberg wurde 1998 als Kooperationsprojekt des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg, der FT Kirchheim und lokalen Grundschulen gegründet. Sie hat die ganzheitliche Ausbildung von Kindern in ihrer geistigen, emotionalen und motorischen Entwicklung sowie das vielseitige Erleben und Wahrnehmen von Sport-/Spielsituationen und insbesondere die integrative Spielvermittlung als Hinführung zu den Ballsportspielen zum Ziel. Sie vermittelt spielübergreifende Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Ball und fördert die soziale Einbindung von Kindern in „Sport-/Spielgruppen“.

Heute arbeitet die Ballschule Heidelberg mit mehreren Kindergärten, 50 Grundschulen und über 120 Sportvereinen bis in die USA zusammen, um in freier Form das „ABC des Spielens“ zu erlernen. Dieses Ballschul-ABC soll den Kindern genauso vertraut werden wie das normale ABC. Ähnlich wie Buchstaben das Baumaterial für Wörter und Sätze bilden, besteht das Ballschul-ABC aus Bausteinen, die in mehr oder weniger allen Sportspielen vorkommen. Die Kinder lernen mit Anforderungen umzugehen, die für die Familie der Sportspiele typisch sind.

Folgende Leitlinien bilden die Grundphilosophie der Ballschule Heidelberg:

Entwicklungsgemäßheit: Kinder sind keine verkleinerten Erwachsenen und Vorschulkinder sind keine verkleinerten Grundschulkinder. Daraus folgt, dass die Buchstaben ABC auf den verschiedenen Stufen für unterschiedliche Inhalte stehen.

Prinzip der Vielseitigkeit: Kinder sind von Natur aus Allrounder und keine Spezialisten. Die meisten Baustein-Spiele und Baustein-Übungen können sowohl mit der Hand, dem Fuß oder dem Schläger ausgeführt werden. 

Prinzip des freien, unangeleiteten Lernens: Menschen können lernen, ohne sich ausdrücklich darum zu bemühen und ohne zu wissen, was sie gerade lernen. Sie sind in der Lage, sich Wissensbestände und Können intuitiv, unbewusst, spielerisch-beiläufig anzueignen (implizites Lernen).

Das Konzept der Ballschule sieht vier Entwicklungsstufen vor, die nach Alter gestaffelt sind. Die Ballschule des VfL Pfullingen bietet (zunächst) Kurse der Stufe 1 an:

Stufe 1: Mini-Ballschule für Klein- und Vorschulkinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren.
Stufe 2: sportspielübergreifende Ballschule für Grundschulkinder (6 bis 8 Jahre). 
Stufe 3: sportspielgerichtete Ausbildungen (8 bis 11 Jahre); zwei Gruppierungen in der Ballschule: Rückschlagspiele (Einzel und Mannschaft) sowie als Zielschussspiele (Wurfspiele und Torschussspiele).
Stufe 4: Spielen in der Freizeit und zu gesundheitlichen Zwecken oder das zielgerichtete Erlernen einzelner Sportspiele (ab 11/12 Jahren).

Weiterführende Informationen zur Ballschule Heidelberg sind auf deren Internetpräsenz unter www.ballschule.de zu finden.

Miniballschule

Logo Ballschule

 

Kinder bewegen sich heute viel zu wenig und fehlende Beweglichkeit und Koordination wirkt sich auf das ganze weitere Leben aus. Motorische Mängel haben auch Einfluss auf spätere Schulleistungen. Bälle sind schon immer ein Medium, das Kinder in jedem Alter fasziniert.

Bewegung ist unverzichtbar für die frühkindliche Entwicklung. Sie ist Ausdruck von Vitalität und Lebensfreude. Die Kinderwelt ist eine Bewegungswelt.

Die gute Lernfähigkeit und Bereitschaft für grundlegende motorische Fertigkeiten und Fähigkeiten im Kleinkind- und Vorschulalter steht außer Frage. Typisch für die Entwicklung in dieser Altersklasse sind beträchtliche Zuwachsraten.

Die Miniballschule des VfL Pfullingen richtet sich an Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und vermittelt auf spielerische Weise erste motorische und koordinative Basiskompetenzen sowie einfache Spielfertigkeiten, welche die Grundlage für die spätere Einführung in verschiedene Ballsportarten bilden. Dabei wird die unterschiedliche Entwicklung der Kinder berücksichtigt und es werden sowohl motorisch schwächere Kinder als auch Ballspieltalente individuell gefördert. Darüber hinaus werden die Lernanlässe mit den Bereichen der Sprachfreudigkeit sowie der kognitiven und sozial-emotionalen Frühförderung verknüpft.

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In der Miniballschule kommt das Motorik-ABC zur Anwendung, welches speziell für die Altersklasse der Drei- bis Sechsjährigen entwickelt wurde. Das Motorik-ABC mit seinen 36 Bausteinen versteht sich als ein Beitrag zur qualifizierten Frühförderung von Kindern. Körperliche Aktivitäten sind gut für die motorische Entwicklung, die Gesundheit und auch das sprachliche, kognitive und physische Leistungsvermögen.

Das Motorik-ABC

Motorikbausteine der technischen und koordinativen Aufgabenstellungen (Buchstaben A bis C)

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Motorikbausteine der sprachlichen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung

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Quelle: Roth, K., Bohn, G., Casara, J. & Kröger, C. (2011). Basismodul: Motorik ABC – ein altersgerechtes Bewegungsangebot für Klein- und Vorschulkinder. Heidelberg: ISSW.

Ziele: Allgemeines Ziel dieses Motorik-ABC ist eine ganzheitliche und liebevolle Entwicklungsförderung. „Körper, Bewegung, Gesundheit“ wird kombiniert mit sprachlichen, kognitiven und sozial-emotionalen Lerngelegenheiten. Ein konkretes Ziel sind der Auf- und Ausbau motorischer Basiskompetenzen (Kern des Motorik-ABC). Diese sind eine Kombination aus motorischen Fertigkeiten (Buchstaben A und B) und motorischen Fähigkeiten (Buchstabe C).

Darüber hinaus werden als weiteres konkretes Ziel sprachliche, kognitive und sozial-emotionale Basiskompetenzen geschult. Diese Basiskompetenzen (Buchstaben D, E und F) werden nicht isoliert oder nebenher vermittelt, sondern sind eine gezielte Erweiterung, die gewinnbringend und ohne zeitlichen Mehraufwand mit dem Spielen und Üben verbunden wird.

Inhalte: Jedem der Buchstaben A bis F sind sechs Motorikbausteine zugeordnet. Dies ergibt zusammen 6 x 6 = 36 Bausteine, die den Inhalt der Kursstunden der Miniballschule bilden.

Methoden: Jeweils ein oder mehrere Bausteine aus den Basikompetenzen sind während der Kursstunde (60 Minuten inklusive Auf- und Abbau) in hoher Dichte zu bewältigen. Baustein-Spiele und Baustein-Übungen bauen nicht aufeinander auf, sondern stehen für sich selbst. Somit ist der Einstieg in die Miniballschule jederzeit möglich. Es muss quasi kein Lehrstoff „nachgepaukt werden“, um mit den anderen Kindern mithalten zu können.

Alle Spiele und Übungen sind in Geschichten und eigene Phantasien der Kinder eingebunden. Baustein-Spiele sind eigenständige Spielformen aus den 36 Motorikbausteinen. Baustein-Übungen basieren auf den Elementarformen Gehen, Laufen, Klettern usw. sowie dem Erwerb und der Optimierung der sogenannten phyliogenetischen Fertigkeiten (Buchstabe A).

Beispiele zu den Spielen und Übungen

„giftige Bälle“ (ca. 10 min.)
Ein Kind und der Übungsleiter sind zunächst die Ballroller. Alle anderen Kinder stellen sich an einer Wand auf und rennen von dieser zur gegenüberliegenden Wand. Während die anderen Kinder die Halle durchqueren rollen die Ballroller Bälle quer durch das Feld. Die Kinder dürfen die Bälle nicht berühren da diese giftig sind. Wer von einem giftigen Ball berührt wird, wird in der nächsten Runde ebenfalls Ballroller.

„Zwei Vogelfamilien “ (ca. 8 min.)
Das Spielfeld wird in der Mitte mit einer Turnbank geteilt. In einer Entfernung von ca. 10 Metern liegt auf jeder Seite eine kleine Turnmatte. Die Turnmatte stellt jeweils das Vogelnest einer Familie dar. Auf und unter der Turnbank liegen viele Bälle- das Vogelfutter (Achtung: die Anzahl muss immer ungerade sein). Die Vogelfamilien bekommen den Auftrag, Futter für den Winter zu sammeln. Da aber das Futter so schwer ist, kann jeder Vogel immer nur ein Beere auf einmal tragen, d.h. jedes Kind darf immer nur einen Ball holen, diesen in das Nest bringen und dann noch einmal loslaufen. Welche Familie schaffte es, mehr Futter für den Winter zu sammeln?

Die beiden Gruppen könne selbst bestimmen was für eine Art von Vogelfamilie sie sein möchten. Man kann außerdem die Kinder fragen, was Vögel denn Fressen, d.h., was das Vogelfutter in der Mitte alles ist (Beeren, Gräser etc.).

„Schlappen-Hockey“ (ca. 12 min)
Je nach Größe der Halle und Anzahl der Kinder wird ein Fußballfeld mit zwei Toren abgesteckt. Jedes Kind zieht einen Schuh aus und zieht ihn über seine Spielhand. Der Ball darf nur mit der Schuhhand gespielt werden. Der Ball hat keinen Kontakt mit dem Fuß. Nach der Hälfte der Zeit erfolgt ein Seitenwechsel (Vorher die Regeln noch mal besprechen – Die Schuhhand soll immer Richtung Boden schauen).

Wichtige Infos zur Anmeldung finden Sie im Reiter Informationen zur Anmeldung Miniballschule weiter unten auf dieser Seite.

Informationen zur Anmeldung Miniballschule

Logo Ballschule

 

Das Angebot der Miniballschule kann von Kindern zwischen dem 3. und 6. Geburtstag wahrgenommen werden.

Für die Angebote der Ballschule ist eine schriftliche Anmeldung per Anmeldeformular durch einen Erziehungsberechtigten zwingend. Anmeldeformular und Allgemeine Geschäftsbedingungen sind im Reiter Downloads weiter unten auf dieser Seite zu finden.

Eine Anmeldung zu den Ballschulkursen ist das ganze Jahr über in der Geschäftsstelle des VfL möglich.

Mit der Annahme der Anmeldung durch die Ballschule kommt ein verbindlicher Vertrag zustande. Ein Vertrag über die Teilnahme an einem Ballschulkurs kann jeweils zum Quartalsende gekündigt werden. Die Kündigung muss schriftlich mindestens vier Wochen vor Quartalsende erfolgen. Der Vertrag über die Teilnahme an der Miniballschule endet automatisch mit Ablauf des Quartals, in dem das Kind seinen 6. Geburtstag begeht.

Die Kurse (1 Stunde inkl. Auf- und Abbau) finden in der Burgwegturnhalle in Pfullingen jeweils donnerstags um 16.00 Uhr oder samstags um 09.00 Uhr statt. Andere Orte und Kurszeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben. In den Schulferien finden keine Ballschulkurse statt.

Monatliche Kursentgelte

            Vereinsmitglied Nichtmitglied

1. Kind      20.- Euro        25.- Euro

2. Kind      15.-Euro         20.- Euro

Weitere Kinder einer Familie sind vom Kursentgelt befreit.

Das monatliche Kursentgelt wird grundsätzlich quartalsweise im Voraus per Lastschrift eingezogen.

Sportcamps

6. Pfullinger Sommerfußballcamp

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Pfullingen bietet die Ballschule ein dreitägiges Fußballcamp zum Ausklang der Sommerferien für die Jahrgänge 2007 bis 2011 an. Das Camp findet statt von Mittwoch, 30. August bis Freitag, 01. September jeweils von 09.00 bis 17.00 Uhr.

Teilnehmer und Übungsleiterteam 2015. Zum Vergrößern klicken.

Unter der ständigen Aufsicht eines qualifizierten Teams wird ein kurzweiliges Trainingskonzept ausgeführt, in dem verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden (Dribbeln. Passen, Torschuss, Spielverständnis, Teamfähigkeit usw.). Der Tagesablauf umfasst der Alterklasse entsprechendes Gruppentraining und Wettkämpfe. Der spielerische Aspekt kommt ebenfalls nicht zu kurz (Brettspiele, Tipp-Kick usw.). Auch auf ausreichende Erholungspausen wird selbstverständlich geachtet.

Im Preis (90.- Euro) inbegriffen ist ein warmes Mittagessen, welches von der Höhengaststätte Jahnhaus frisch zubereitet wird sowie über den Tag verteilt Obst und Sportgetränke. Alle Teilnehmer erhalten zur Erinnerung ein Camp-T-Shirt.

Geleitet wird das Camp von Florian Gekeler, dem Kapitän der ersten Herrenfußballmannschaft des VfL. Florian hat bereits die Camps im Vorjahr geleitet und eine Ausbildung bei der renommierten Ballschule Heidelberg absolviert. Er wird von einem motivierten Helferteam unterstützt.

Wichtige Infos zur Anmeldung und weitere Informationen können dem Flyer im Reiter Downloads weiter unten auf dieser Seite entnommen werden.